C. Huhn | Garten und Landschaftsbau - Rosenhof 1 - 36381 Schlüchtern/Wallroth | Tel: 06661/9684-0 (Mo-Fr von 08:00 bis 16:00 Uhr) | Fax: 06661/9684-50 | E-Mail: info@c-huhn.de

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Wir sind nicht bereit, an einem Streitbeteiteiligungsverfahren vor der Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.                                     Zuständig für Streitigkeiten ist folgende Stelle:

Verbraucherschlichtungsstelle "Zentrum für Schlichtung e.V."                                       

Straßburger Straße 8                                 

77694 Kehl am Rhein                                   

Fax: 07851 / 79 57  941                             

Mail: mail@verbraucher-schlichter.de


 

 

 

 

 

 

 

Tipps für den Monat September

 

Im Moment haben wir in unserer Gegend um Schlüchtern viel zu wenig Niederschlag. Alle Vegetationsflächen sind zu trocken. Es müsste dringend regnen.  

Das bedeutet, dass der Rasen, Gehölze und Bäume nach wie vor zu wenig Wasser haben und gewässert werden sollten. Falls man über den Sommer ständig gewässert hat so ist der Untergrund sicherlich nicht so stark ausgetrocknet.

 

Schnittmaßnahmen Rosen:

Wie üblich, verblühte Blüten an Rosen entfernen. Zurückschneiden wie immer über dem ersten 5er Blatt oder aber auch tiefer. Dann treibt die Rose in den Blattachseln wieder aus und blüht. Schneidet man stärker zurück, dann treibt die Rose auch stärker wieder aus. Daher empfehle ich, nicht nur den verblühten Trieb über dem ersten 5er Blatt abzuschneiden, sondern stärker zurückzuschneiden. Wenn starke Grundtriebe wachsen, so sollte man diese pinzieren (2-3 cm Spitze rausnehmen), dann verzweigen sich diese Triebe und wachsen „nicht in den Himmel“. Falls ein Wildtrieb aus der Unterlage treibt (aus dem Boden) ist dieser leicht zu erkennen. Die Blätter sind fahlgrün und haben immer 7 Fiederblätter oder mehr. Diesen Trieb sollte man nicht abschneiden; er sollten „gerissen“ werden. Man legt diese Stelle frei und reißt den Trieb nach unten ab. Danach ist gewährleistet, dass alle schlafenden Augen erfasst und entfernt sind. Somit kann ein neuer Wildtrieb nicht entstehen.

Einer prächtigen Rosenblüte steht somit nichts mehr im Wege!

 

Schnittmaßnahmen Stauden:

Triebe von Stauden die vergilbt sind, abgestorbene Teile – Triebe, Blüten – sollte man ebenso entfernen. Samenstände an Stauden – sofern diese nicht zur Zier bleiben – sollen immer abgeschnitten werden. Grundsätzlich wird dadurch die Pflanze gestärkt. (Die Kraft welche in die Samenbildung geht kommt der Pflanze zugute).

 

Besonderheit Lavendel:

Für alle Lavendel gilt folgendes:

Spätestens Anfang September die verblühten Blüten mit einem Stück Trieb (2-3 cm) abschneiden. Damit setzt das vegetative Wachstum ein und die Pflanzen überwintern wesentlich besser.

Im Frühjahr (Ende März Anfang April) erfolgt dann der eigentliche Rückschnitt.

 

Dies gilt auch für andere Stauden (diese Stauden analog Lavendel zurückschneiden):

 

-          Kokardenblume (Gaillardia-Hybride) (komplett zurückschneiden auch mit aktuellen Blüten)

-          Sonnenröschen (Helianthemum-Hybr.)

-          Heiligenkraut (Santolina chamaecyparissus)

-          Primärmalve (Sidalcea-Hybride ‘Rosanna‘)

-          Fingerhut (Digitalis ferruginea ‘Gigantea‘)

-          Glockenblume (Campanuela-Hybr. ‘Solidora‘)

-          Lavendel (Lavandula) augustifolia i. S.

-          Italienische Ochsenzunge (Anchusa azurea)

-          Penstemon pinifolium ‘Shades of Mango‘

-          Bartfaden (Penstemon-Hybride ‘Blackbird‘)

-          Garten-Silber-Raute (Artemisia schmidtiana)

-          Fenchel (Foeniculum vulgare ‘Rubrum‘)

-          Schleierkraut (Rispiges Gipskraut) (Gypsophila paniculata)

 

Rasen

Weiterhin sollte der Rasen mindestens 1-mal pro Woche gemäht werden. Ab Mitte September kann der Rasen zum letzten Mal gedüngt werden. Jedoch muß Herbstdünger verwendet werden (kalibetont). Kali erhöht die Frosthärte und stärkt die Zellen gegen Krankheiten. Kübelpflanzen können noch bis Mitte September flüssig gedüngt werden. Dann sollte man aufhören zu düngen, da ansonsten die Frosthärte leidet.

Gehölze sollte man jetzt im Spätsommer/Herbst nicht mehr düngen. Ansonsten geht die Frosthärte verloren und man muss Frostschäden befürchten.

 

 

 

Buchsbaumzünsler!

Kurz zur Biografie:

Der Buchsbaumzünsler wurde von Fernost im Jahre 2001/2002 eingeschleppt und ist ein „kleiner grauer Falter“ (wie Schmetterling). Dieser legt 2-3-mal im Jahr Eier ab. Aus den Eiern entwickeln sich dann die Raupen. Diese sind hellgrün mit schwarzen Streifen und fressen ausschließlich am Buchsbaum.

 

Bekämpfung:

1.      Absammeln – dies ist jedoch sehr müßig

2.      Wegblasen mit dem Dampfstrahler, niedriger Druck einstellen, dann aufsammlen und vernichten

3.      Algenkalk: Man sollte prophylaktisch in der 2. Aprilhälfte Algenkalk auf die Buchsbäume streuen (wie Puderzucker). Da ist zwar zunächst ein grauer Belag auf den Blättern, dieser wird jedoch durch Regenwetter abgewaschen bzw. eingewaschen. Der Algenkalk bleibt danach in der Pflanze und wehrt dadurch die Raupen des Buchsbaumzünslers ab. Ich denke, man sollte diese Art der Bekämpfung 1-2-mal im Jahr wiederholen. Ca. im Juni und nochmal im August.

4.      Biomittel spritzen (Bacillus thuringiensis) Dieses Mittel gibt es in allen Baumärkten, z. B. Raupenfrei von Neudorff und Anderen.

5.      Chemische Mittel, z. B. Rogor 40L oder Pirimor. Diese (Insektizide) Insektengifte dürfen jedoch nur von Fachleuten mit Sachkundenachweis gespritzt werden (z. B. die Firma C. Huhn).

 

Mein Rat:     Man muss die Pflanzen beobachten und sobald sich eine Population Buchsbaumzünsler entwickelt hat (meist Ende Mai und nochmal im August) und anfängt zu fressen, sofort mit dem Bekämpfen beginnen!!!

 

 

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