C. Huhn | Garten und Landschaftsbau - Rosenhof 1 - 36381 Schlüchtern/Wallroth | Tel: 06661/9684-0 (Mo-Fr von 08:00 bis 16:00 Uhr) | Fax: 06661/9684-50 | E-Mail: info@c-huhn.de

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Wir sind nicht bereit, an einem Streitbeteiteiligungsverfahren vor der Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.                                     Zuständig für Streitigkeiten ist folgende Stelle:

Verbraucherschlichtungsstelle "Zentrum für Schlichtung e.V."                                       

Straßburger Straße 8                                 

77694 Kehl am Rhein                                   

Fax: 07851 / 79 57  941                             

Mail: mail@verbraucher-schlichter.de


 

 

 

 

 

 

 

Tipps für den Monat Juni

 

Der April war weitgehend trocken, im Mai hat es gottseidank gut geregnet.

 

Die warmen Temperaturen im Mai haben die Natur förmlich explodieren lassen.

 

Der Rasen sollte mindestens jede Woche einmal gemäht werden – im Moment ist es sogar besser 2x in der Woche zu mähen. Mit dieser Maßnahme wird die Grasnarbe dichter und das Unkraut wird dezimiert (das viele mähen „vertragen“ die Unkräuter sehr schlecht).

 

Eine 2. Düngung des Rasens sollte dann in der 2. Junihälfte erfolgen. Damit sind beste Voraussetzungen gegeben, damit sich der Rasen gut entwickeln kann. Der Unkrautbesatz geht dann automatisch zurück.

Wir streuen Dünger grundsätzlich mit der Hand aus. Man muß natürlich auf ein gleichmäßiges Streubild achten. Ist man ungeübt, so verteilt man die vorgesehene Düngemenge auf 2 Arbeitsgänge: 1x längs und 1x quer gestreut.

 

Wildkräuter wachsen in der Pflanzfläche natürlich genauso gut wie unsere Kulturpflanzen/Zierpflanzen/-gehölze. Daher schnellstens alle Wildkräuter entfernen bevor diese aussamen.

Giersch, Ackerwinde, Zaunwinde und Ackerschachtelhalm kann man nur mit Wuchsstoffen (z. B. Banvel) zu Leibe rücken. Natürlich sehr vorsichtig spritzen, dass keine anderen Pflanzen getroffen werden.

 

Vorblütenschnitt:

Im Moment kann man 1/3 der vorhandenen Triebe auf die Hälfte einkürzen, damit die Blütezeit der betreffenden Stauden verlängert wird:

 

Flammenblume                      Phlox paniculata

Sonnenauge                            Heliopsis, ssp

Herbstaster                             Chrysanthemum Indicum-Hybr.

Glattblattaster                        Aster novi-belgii

Rauhblattaster                        Aster novi-angliae

Eisenhut                                   Aconitum napellus u. Andere

Stauden-Sonnenblumen       Helianthus decapetalus

Grönlandmargerite                Arctanthemum arcticum

Fette Henne                            Sedum telephium

Gelenkblume                          Physostegia virginiana

Prärienessel                            Monarda fistulosa

Herbstanemone                     Anemone hupehensis

Schlangenkopf                        Chelone obliqua

Mädchenauge                        Coreopsis, ssp.

u.a.

 

Schnecken:

Im Moment ist es noch feucht, je nachdem wo die Gewitter niedergehen. Das sind ideale Bedingungen für Schnecken. Sie vermehren sich gut und müssen schnellstens bekämpft werden.

Daher schnellstens Mesurol streuen; ca. 2 Körner je m² reichen!

 

Dieses Mittel enthält Lockstoffe und ist sicher in seiner Anwendung. 1 Korn für eine Schnecke reicht. Wir haben Schneckenkorn Mesurol in 1-kg Packungen vorrätig.

 

Tipp:    Streut man Schneckenkorn bereits im April, so hat man die ersten Schnecken

            eliminiert. Diese können dann keine Eier mehr legen. Die Plage ist insgesamt viel

            geringer!

 

Rosen:

Diese wachsen im Moment kräftig, die ersten blühen bereits – die Knospen gehen nach und nach auf. Bei Trockenheit öfters wässern!

Man kann bei Rosen, ähnlich wie bei Stauden einen Vorblütenschnitt machen. Man schneidet ca. 1/3 der Triebe ca. 10 cm ab. Das hat zur Folge, dass die eingekürzten Triebe sich verzweigen und neu treiben, sodass sie dann später blühen als die Triebe, die belassen wurden. So kann man eine Verlängerung der Blühzeit ohne großen Aufwand herbeiführen.

Da Rosen ausgesprochene Starkzehrer sind, sollte die 2. Düngung Ende Juni/Anfang Juli erfolgen. Dies garantiert den weiteren Blütenflor für den Spätsommer/Herbst.

Sollten Ihre Rosen wider Erwarten doch mal Läuse bekommen, so übergießen sie diese einfach mit Seifenlauge (Wasser und Schmierseife). Auch ein übergießen mit Brennnesselsud hilft eine Population an Läusen zu dezimieren. Läuse sind empfindliche Wesen und vertragen nicht viel.

Nur in Ausnahmefällen bei sehr starkem Besatz sollte man chemische Mittel (Neem, Biscaya) einsetzen.

 

Den Buchsbaumzünsler sollte man nach wie vor, wie bereits im April/Mai beschrieben, „im Auge behalten“ (siehe weitere unten Buchsbaumzünsler Bekämpfung). Dasselbe gilt für das „Buchsbaumsterben“.

 

 

 

 

 

 

 

Buchsbaumzünsler

Kurz zur Biografie:

Der Buchsbaumzünsler wurde von Fernost im Jahre 2001/2002 eingeschleppt und ist ein "kleiner grauer Falter! (wie Schmetterling). Dieser legt 2-3 mal im Jahr Eier ab. Aus den Eiern entwickeln sich dann die Raupen. Diese sind hellgrün mit schwarzen Streifen und fressen ausschließlich am Buchsbaum.

 

Bekämpfung:

  1. Absammeln - dies ist jedoch sehr müßig
  2. Wegblasen mti dem Dampfstrahler, niedriger Druck einstellen, dann aufsammeln und vernichten.
  3. Biomittel spritzen (Bacillus thuringiensis). Dieses Mittel gibt es in allen Baumärkten, z. B. Raupenfrei von Neudorff und Anderen.
  4. Chemische Mittel, z. B. Rogor 40L oder Pirimor. Diese (Insektizide) Insektengrifte dürfen jedoch nur von Fachleuten mit Sachkundenachweis gespritzt werden (z. B. die Firma C. Huhn).
  5. Buchsersatz: Buchsbäume roden und Iles crenata 'Dark Green' oder andere Sorten pflanzen.

Mein Rat:        

Man muss die Pflanzen beobachten und sobald sich eine Population Buchsbaumzünsler entwickelt hat (meist Ende Mai und nochmal im August) und anfängt zu fressen, sofort mit dem Bekämpfen beginnen!!!

 

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